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Kaum ein anderes Thema in der Insekten- und Spinnenwelt ist mit so vielen hartnäckigen Mythen behaftet wie der Biss der Winkelspinne. Ein weit verbreiteter Irrglaube in Deutschland besagt beispielsweise, dass Winkelspinnen von Natur aus aggressiv seien und wehrlose Menschen nachts heimtückisch im Schlaf beißen würden. Das ist schlichtweg falsch. Winkelspinnen sind äußerst scheue und ängstliche Tiere, die den direkten Kontakt mit dem Menschen strikt meiden. Nur wenn sie massiv bedrängt, in die Enge getrieben oder gequetscht werden – etwa, wenn man aus Versehen nachts barfuß auf sie tritt oder sie sich in der auf dem Boden liegenden Kleidung eingeklemmt fühlt – greifen sie als allerletzte Verteidigungsmaßnahme zu einem Biss. Selbst wenn es in solch einem extrem seltenen Ausnahmefall wirklich zu einem Biss kommen sollte, ist dieser aus medizinischer Sicht völlig unbedenklich. Das empfindliche Mundwerkzeug (die Cheliceren) der Spinne ist oftmals überhaupt nicht kräftig genug, um die menschliche Haut an den meisten Körperstellen durchdringen zu können. Schafft sie es an dünnen Hautstellen doch einmal, fühlt sich der Biss in etwa an wie ein leichter Nadelstich oder ein sehr milder Mückenstich. Es kann zu einer temporären, leichten Rötung oder Schwellung kommen, die aber schnell wieder von selbst abklingt. Ein gefährliches Gift, das bei Menschen zu allergischen Schocks, Nekrosen oder Lähmungen führt, besitzt die heimische Hauswinkelspinne definitiv nicht. Es besteht in dieser Hinsicht also absolut kein Grund zur Panik. Sollten Sie jedoch generell gravierende Probleme mit einem übermäßigen Insekten- oder Spinnenbefall in Ihrem Haus haben, empfehlen wir Ihnen dringend, Kontakt mit uns aufzunehmen. Als zertifizierte Profis bei Werkglück Schädlingsbekämpfung analysieren wir die exakte Situation bei Ihnen vor Ort und ergreifen gezielte, schonende Präventivmaßnahmen, um das unbemerkte Eindringen von Spinnentieren nachhaltig und dauerhaft zu reduzieren.